Wechselfinanzierung Die Wechselfinanzierungen sind einst eine gängige Möglichkeit gewesen, einen Kredit zu bezahlen. Die Wechselfinanzierung war vor einigen Jahren im Kaufmannsgeschäft gang und gäbe, da sie jedoch heute meistens in betrügerischer Absicht durchgeführt wird, wird sie immer seltener angewendet. In der Finanzierungsbranche ist die Wechselfinanzierung bei dubiosen Anbietern sehr beliebt, sichert sie doch auf den ersten Blick einen kostengünstigen Finanzierungsweg, auf den zweiten Blick jedoch dem Anbieter eine besonders hohe Rendite.
Was ist eine Wechselfinanzierung? Eine Wechselfinanzierung ist eine Art Dreiecksfinanzierung. Eine Person schuldet einem Gläubiger Geld in einer bestimmten Höhe und begleicht diese Schuld mit einem Wechsel. Der Wechsel belegt, dass er selbst noch eine Geldforderung in der gleichen Höhe bei einer dritten Person hat. Der eigene Schuldner ist dann verpflichtet, sein Geld an den Gläubiger der Person zu überweisen. Diese Art der Rechnungsbegleichung ist im kaufmännischen Geschäftsgebaren allgemein üblich. In den letzten Jahren sind jedoch Finanzierungskonzepte aufgekommen, in denen ein Kredit durch eine Geldanlage und durch deren Zinsen beglichen wird. Dies hat dazu geführt, dass die Wechselfinanzierung heute mehr von Betrügern, denn von ehrlichen Geschäftsleuten angewendet wird.
Worauf muss ich achten? Da die Gefahr, bei einer Wechselfinanzierung an einen Betrüger zu geraten, außergewöhnlich hoch ist, sollte man sich im geschäftlichen Umfeld auf eine solche Finanzierung generell nicht einlassen, gleichgültig, wie günstig das Angebot zu sein scheint. Ein Beispiel für eine Form der Wechselfinanzierung ist der so genannte „Schweizer Kredit“, bei dem vor allem Käufe ohne Schufa getätigt und finanziert werden. Im privaten Umfeld kann man solch einer Finanzierung zustimmen. Allerdings müssen dann die Informationen über die Vereinbarung stichhaltig unter Zeugen schriftlich festgehalten werden.
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