| Ratenkauf ohne Schufa? Hier die Kehrseite der Medaille |
Ratenkauf ohne Schufa? Hier die Kehrseite der Medaille
Man kann Ratenkäufe ohne Schufa tätigen. Diese haben erkennbare Vorteile für den Konsumenten, doch auch die Nachteile, die oftmals gravierende Auswirkungen haben können, sollte man nicht außer Acht lassen!
Der größte Nachteil, der aufgrund der Tatsache, dass man das „jetzt Kaufen, später Zahlen“-Prinzip anwendet, vergessen wird ist, dass man sich damit langfristig verschuldet. Die Raten müssen beglichen werden und kommen zu den monatlichen Nebenkosten dazu. Von daher sollte man sich überlegen, ob man die monatlichen Raten jeden Monat aufbringen kann oder ob der Ratenkauf dann sprichwörtlich „durch den Kühlschrank geht“ und das Geld an anderer Stelle fehlt.
Ein weiteres Negativum ist, dass die Kreditzinsen, die für den Ratenkauf berechnet werden, meist sehr hoch sind. Effektive Jahreszinsen von 15 % und mehr sind hier keine Seltenheit. Wenn man diese Teuerung dann zum Kaufpreis dazurechnet, kommt oftmals ein Preis heraus, der fast doppelt so hoch ist und den Ratenkauf wirklich unrentabel macht.
Die Schufa setzt zu großer Verschuldung einen Riegel vor, sorgt also dafür, dass man sich nicht überschuldet. Kredite, die ohne Schufa abgewickelt werden, entziehen sich der Kontrolle. Auf diese Weise kann man schnell den Überblick über die Schulden verlieren.
Bankkredite werden mit Schufa-Auskunft bewilligt. Ratenkäufe ohne Schufa tauchen dort nicht auf. Bekommt die Bank mit, dass man über die Höhe seiner Verpflichtungen und über die Gläubiger nicht die volle Wahrheit gesagt hat, kann dies sehr negative Auswirkungen haben – die sich dann ebenfalls wieder in der Schufa-Auskunft wiederfinden. |
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