Fernseher auf Raten Wie auch bei anderen technischen Geräten ist der Kauf von Fernsehern auf Raten eher die Regel denn die Ausnahme. Nur die wenigsten Menschen können einen Fernseher bar bezahlen, vor allem, wenn aufgrund eines Defekts kurzfristig ein solcher Kauf notwendig wird. Bei den Ratenangeboten für Fernseher gibt es einige Besonderheiten, auf die man beim Kauf achten sollte, damit man das beste Gerät mit dem besten Service zu den bestmöglichen Konditionen erhält.
Auf was muss ich beim Kauf eines Fernsehers auf Raten achten? Viele Ratenkredite sind neben der Laufzeit und dem Zinssatz auch von anderen Faktoren abhängig. So werden zum Beispiel gewisse Serviceleistungen auf einen Ratenkredit aufgeschlagen bzw. sind bei Ratenzahlung nicht oder nur in begrenztem Umfang im Angebot enthalten. Daher sollte man die Anbieter auch dahin gehend prüfen, ob das Serviceangebot den Ratenvertrag verteuert oder nicht. Dies kann man feststellen, indem man den Preis für das Gerät inkl. Service mit dem Endbetrag des Ratenvertrags vergleicht und dann die angegebene Prozentzahl vom Betrag abzieht. Ist das Ergebnis identisch, so hat man eine gute Wahl getroffen. Darüber hinaus sollte man auch die Zahlungsbedingungen und die Richtlinien bei Zahlungsverzug beachten, die man in den AGB’s finden kann. Werden keine AGB’s angegeben, so muss man auf jeden Fall nach diesen Punkten fragen. Wie finde ich einen guten Anbieter? Die meisten Elektronikfachhändler, Online-Shops und Versandhäuser haben sowohl recht identische Zinssätze und ein gutes Servicepaket, das sich auch bei Ratenzahlungen nicht ändert. Die meisten dieser Anbieter unterscheiden sich nur durch den Verkaufspreis. Daher sollte man die Zahlungsbedingungen und die Zinssätze prüfen. Auch Preisvergleichsseiten helfen bei dieser Entscheidung. Darüber hinaus ist es auch möglich, sich im Internet über seriöse und unseriöse Anbieter zu informieren und Meinungen anderer Kunden einzusehen.
Warum solle ich nicht sofort im Internet den günstigsten Anbieter wählen? Der Endpreis im Laden ist immer eine Summe, die den Einkaufspreis plus Gewinn für den Verkäufer darstellt. Je näher ein Preis daher am Einkaufspreis liegt, umso weniger Gewinn bleibt für den Verkäufer. Da er auf der einen Seite Kunden gewinnen will, auf der anderen Seite mit seiner Verkaufstätigkeit Geld verdienen muss und will, müssen die niedrigen Preise an anderer Stelle wieder hereingeholt werden. Dies geschieht meist durch zusätzliche Kosten bei den Serviceangeboten und über die Ratenfinanzierung . Daher sollte man diese Komponenten in die Endpreisberechnung mit einbeziehen, um auf den tatsächlichen Endpreis zu kommen. Im Endeffekt sollte man daher nicht die augenscheinlichen Verkaufspreise sondern die Endpreise inklusive Servicepaket und Ratenaufschlag vergleichen.
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