Baufinanzierungszinsen

Baufinanzierungszinsen

 

Baufinanzierungszinsen sind die Zinsen, sie auf einen Baufinanzierungskredit erhoben werden. Sie richten sich nach dem Leitzins der Europäischen Zentralbank und sind vor allem von der Kredithöhe, der Laufzeit und den aktuellen nominalen und effektiven Zinssätzen abhängig. Sie stellen, einfach ausgedrückt, die Bezahlung der Bank für das Bereitstellen des Kredits dar.

 

 

Was muss ich bei den Baufinanzierungszinsen beachten?

 

Zu einen sollte man sich über die aktuell gültigen Zinssätze informieren. Diese kann man bei den verschiedenen Banken finden. In diesem Zusammenhang ist auch der aktuelle Leitzins wichtig, den man ebenfalls bei Banken und Informationsportalen finden kann. Darüber hinaus ist wichtig, dass man sich Optionen wie eine Sondertilgung offen lassen kann, diese wirkt sich auf die Kreditsumme und damit auch auf die Höhe der Zinsen aus, die dann neu festgelegt werden müssen.

 

Wo sind die Haken?

 

Ein Haken ist die Zinsbindung, die es zu jedem Baufinanzierungskredit gibt. Damit verpflichtet sich die Bank, die Zinsen für den Baukredit über einen gewissen Zeitraum konstant beizubehalten. Die meisten Zinsbindungen laufen über 5 Jahre. Ist zu dem Zeitpunkt ein hoher Zinssatz angesetzt, so können sich Rückzahlungssumme und Tilgungsrate erheblich erhöhen. Zum anderen geben einige Banken gern den niedrigeren Nominalzins an, um Kreditangebote zu bewerben, berechnen dann jedoch nach dem höheren effektiven Jahreszins. Daher sollte man dies bei den Kreditgesprächen genau abfragen. Auch die Zeit der Zinsbindung ist in diesem Fall wichtig. Zudem nehmen nicht alle Geldinstitute eine Sondertilgung in den Vertrag auf, beziehungsweise lassen die Zinsen trotz geänderter Komponenten unverändert weiterlaufen.

 

 


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